Europäische Vermögensverwalter wählen ihre Software 2026 mit einer neuen Priorität, und diese betrifft die Frage, wo die KI eigentlich sitzt. Die meiste KI in der Vermögensverwaltung läuft heute als eigenständiger Copilot, welcher einem einzelnen Tool hinzugefügt ist und auf die Daten in diesem Tool beschränkt ist. Der Markt bewegt sich nun hin zu KI, die über den gesamten Beratungs- und Betriebs-Workflow hinweg arbeitet. Für Käufer verändert das die Bewertungskriterien. Ein zentraler Punkt ist, wie gut eine Plattform Kundendaten und Intelligenz zusammenführt, damit die KI eine konsistente Datengrundlage hat.

Der Wandel 2026: Von isolierten Copilots zu vernetzten Workflows

 

Diese Richtung hat Everest Group in seinem aktuellen Report Innovation Watch: Agentic AI in Wealth Management Technology nachgezeichnet, für den mehr als 30 Technologieanbieter untersucht wurden, woraus 16 mit Agentic-AI-Lösungen in der Vermögensverwaltung hervorgehoben wurden. Etops wurde in dieser Bewertung unter der Kategorie des Influencers geführt. 

 

Everest Group

 

Die zentrale Beobachtung des Reports: Wealth-Technologie bewegt sich von eigenständigen KI-Copilots hin zu vernetzten, agentischen Workflows über Beratung, Portfolio, Risiko und Compliance hinweg. Ein isolierter Copilot kann eine Notiz entwerfen oder eine Frage beantworten, arbeitet dabei aber nur mit den Daten, die ihm gerade vorliegen. Die vernetzte Intelligenz wirkt jedoch über das gesamte Bild hinweg, und das ist nur möglich, wenn die zugrunde liegenden Daten zusammengeführt sind. 

 

Konsolidierung zuerst

 

Vernetzte Intelligenz kann nicht auf fragmentierten Daten laufen. Wenn Kundeninformationen über Depotbanken, Banken, Tabellen und separate Reporting-Tools verstreut sind, macht noch so viel KI darüber sie nicht kohärent. Das Erste, was bei jeder Vermögensverwaltungssoftware zu prüfen ist, ist die Qualität der Konsolidierung. 

 

Für europäische Vermögensverwalter und Family Offices umfasst Konsolidierung die Portfolio-Aggregation über Depotstellen hinweg, Multi-Bank-Kundendaten in einer Ansicht und jene Vermögenswerte, die generische Tools oft übersehen. Das Reporting zu illiquiden Anlagen und das Private-Markets-Reporting für Family Offices sind häufige Schwachstellen, und dort liegt oft ein grosser Teil des tatsächlichen Vermögens eines Kunden. Sobald die Daten aus einer einzigen Quelle stammen, wird konsolidiertes Reporting für Vermögensverwalter schneller, und die Automatisierung des Kundenreportings wird praktikabel. 

 

Worauf europäische Vermögensverwalter achten sollten

 

Bei der Evaluierung von Vermögensverwaltungssoftware in Europa 2026 sind dies die Kriterien, die eine echte Plattform von einer Sammlung nebeneinandergestellter Tools unterscheiden: 

 

Konsolidierung über Depotbanken, Banken und Anlageklassen hinweg, einschliesslich illiquider Bestände und Private Markets, sodass das gesamte Vermögensbild in einer Ansicht liegt. 

Portfolio-Analytics und Reporting auf Basis dieser einen Quelle, sodass das Kundenreporting direkt aus den Daten der Plattform entsteht. 

Compliance-Monitoring, das zu europäischen Rahmenwerken passt, sodass Portfolio-Compliance-Monitoring und regulatorische Pflichten im Workflow erfüllt werden. 

– KI, die auf den konsolidierten Daten der Plattform arbeitet, sodass sie Beratung und operativen Betrieb direkt unterstützt. 

Datenresidenz und regulatorische Eignung in Europa, sodass Datenschutz und Aufsicht in der Plattform angelegt sind. 

 

Eine Plattform kann die meisten dieser Kriterien erfüllen und dennoch zu kurz greifen, wenn die Daten darunter fragmentiert sind. Konsolidierung ist es, was alles Weitere funktionieren lässt. 

 

Wo etops Wealth Discovery ansetzt

 

etops Wealth Discovery baut auf diesem Fundament auf. Es konsolidiert das gesamte Vermögen eines Kunden, liquide und illiquide, von bankfähigen Anlagen über Immobilien und Private Equity bis zu Sammlerstücken, in einer einzigen Ansicht, mit Echtzeit-Analytics, Performance-Berechnung und Reporting. Es integriert CRM und Client Lifecycle Management und umfasst regulatorische Module für KYC, AML und Anlegerschutz, sodass Kundenbeziehungen und Compliance-Arbeit in derselben Plattform liegen wie die Daten. 

 

Apollo, der KI-Co-Pilot von Olymp, läuft direkt in etops Wealth Discovery. Apollo übernimmt zeitaufwendige Administration wie KYC-Extraktion, Meeting-Transkription und Vertragserstellung und beantwortet Fragen zu den konsolidierten Portfoliodaten. Apollo wird in der Schweiz entwickelt und gehostet, mit vollständiger Verschlüsselung, wodurch Kundendaten in einer Jurisdiktion bleiben, der europäische Vermögensverwalter vertrauen. etops Wealth Discovery umfasst zudem einen nativen KI-Copilot, derzeit in der Alpha-Phase, der Kundenprofile zusammenfasst und die Notizerfassung im Beratungs-Workflow unterstützt. Etops wurde im Everest-Group-Report für diese Arbeit unter den Influencers geführt. 

 

 

Ausblick

 

Für Vermögensverwalter, die 2026 Software wählen, lautet die entscheidende Frage, ob die Plattform Kundendaten gut genug konsolidiert, damit die KI darauf arbeiten kann. In Europa muss das innerhalb der regulatorischen Vorgaben zu Datenresidenz und Aufsicht geschehen. 

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